{"id":3003,"date":"2026-02-23T18:44:50","date_gmt":"2026-02-23T18:44:50","guid":{"rendered":"https:\/\/aktienpros.com\/?p=3003"},"modified":"2026-02-23T18:44:51","modified_gmt":"2026-02-23T18:44:51","slug":"eu-stoppt-zollabkommen-erneut-boersen-reagieren-nervoes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktienpros.com\/?p=3003","title":{"rendered":"EU stoppt Zollabkommen erneut \u2013 B\u00f6rsen reagieren nerv\u00f6s"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Br\u00fcssel zieht Notbremse bei Handelsdeal mit Washington<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Europ\u00e4ische Parlament hat die Umsetzung des geplanten Zollabkommens zwischen der <strong>Europ\u00e4ischen Union<\/strong> und den <strong>USA<\/strong> erneut offiziell ausgesetzt. Ausschlaggebend sind die j\u00fcngsten Ank\u00fcndigungen von <strong>US-Pr\u00e4sident Donald Trump<\/strong>, neue Importabgaben zu verh\u00e4ngen. Der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europ\u00e4ischen Parlament, <strong>Bernd Lange<\/strong>, erkl\u00e4rte, dass unter diesen Umst\u00e4nden keine Grundlage f\u00fcr eine Ratifizierung bestehe. Die politischen Signale aus Washington sorgten f\u00fcr neue Zweifel an der Verl\u00e4sslichkeit der US-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Angaben aus Br\u00fcssel sehen viele Abgeordnete das Risiko, dass ein Abkommen sofort durch neue einseitige Ma\u00dfnahmen der USA unterlaufen w\u00fcrde. Die EU wolle daher abwarten, ob sich die handelspolitische Linie der US-Regierung stabilisiere. Die Entscheidung bedeutet eine weitere Verz\u00f6gerung in einem ohnehin langwierigen Prozess, der urspr\u00fcnglich f\u00fcr mehr Planungssicherheit im transatlantischen Handel sorgen sollte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zollchaos belastet Stimmung an der Wall Street<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Unsicherheiten rund um die US-Zollpolitik spiegeln sich auch an den Finanzm\u00e4rkten wider. An der <strong>Wall Street<\/strong> zeigten sich die gro\u00dfen Indizes kurz nach Handelsbeginn schw\u00e4cher. Der <strong>Dow-Jones-Index<\/strong> verlor <strong>1,3 Prozent<\/strong> und fiel auf <strong>48.986 Punkte<\/strong>. Der breiter gefasste <strong>S&amp;P 500<\/strong> sowie der technologieorientierte <strong>Nasdaq 100<\/strong> gaben jeweils <strong>0,7 Prozent<\/strong> nach.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"998\" height=\"632\" src=\"https:\/\/aktienpros.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/image-49.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3006\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Hintergrund ist das Urteil des <strong>Obersten Gerichtshofs der USA<\/strong>, der die zuvor verh\u00e4ngten globalen Z\u00f6lle von Trump am Freitag f\u00fcr rechtswidrig erkl\u00e4rt hatte. Statt f\u00fcr Entspannung zu sorgen, folgte umgehend die n\u00e4chste Eskalationsstufe. Trump k\u00fcndigte neue Importabgaben an und setzte diese nach eigenen Angaben z\u00fcgig in Kraft. F\u00fcr Anleger bedeutet dies weiterhin ein hohes Ma\u00df an Unberechenbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Marktbeobachter sprechen von einem Umfeld, in dem Investoren gr\u00f6\u00dfere Engagements meiden und stattdessen auf Sicht fahren. Solange keine Klarheit \u00fcber Umfang, Dauer und rechtliche Basis der Z\u00f6lle herrscht, d\u00fcrfte die Risikobereitschaft begrenzt bleiben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Dax sendet trotz R\u00fccksetzer konstruktive Signale<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die US-B\u00f6rsen unter Druck stehen, zeigt sich der deutsche Leitindex vergleichsweise stabil. Der <strong>Dax<\/strong> verlor am Nachmittag <strong>0,4 Prozent<\/strong> und notierte bei <strong>25.158 Punkten<\/strong>. Technisch betrachtet bleibt das Gesamtbild aus Sicht vieler Analysten positiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Charttechniker <strong>Marcel Mu\u00dfler<\/strong> erkl\u00e4rte w\u00f6rtlich:<br><strong>\u201eSchon jetzt f\u00e4llt die Erholung seitdem so stark aus, dass die Konsolidierungsphase seit dem Jahreshoch als zwingend trendbest\u00e4tigend bullish gilt. Das gilt auch dann noch, wenn diese Konsolidierung zun\u00e4chst noch etwas l\u00e4nger andauert.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"566\" height=\"703\" src=\"https:\/\/aktienpros.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/image-48.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3005\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mu\u00dfler verweist darauf, dass der Index zuvor drei Wochen in Folge die wichtige langfristige Unterst\u00fctzungszone bei <strong>24.479 Punkten<\/strong> getestet habe. Diese Phase sei nun abgeschlossen. Die Sto\u00dfrichtung zeige wieder klar nach oben. Als n\u00e4chstes Kursziel nannte er neue Rekordst\u00e4nde oberhalb von <strong>25.508 Punkten<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus technischer Sicht sei nach den sogenannten False Breakouts auf der Unterseite nun ein Ausbruchsversuch nach oben wahrscheinlich. Das deutet darauf hin, dass internationale Handelsrisiken zwar kurzfristig belasten k\u00f6nnen, der \u00fcbergeordnete Aufw\u00e4rtstrend im Dax jedoch intakt bleibt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Anleger zwischen Politikrisiko und Chartoptimismus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das aktuelle Marktumfeld wird von zwei gegens\u00e4tzlichen Kr\u00e4ften gepr\u00e4gt. Auf der einen Seite stehen politische Unsicherheiten rund um Z\u00f6lle und Handelsabkommen. Auf der anderen Seite liefern zahlreiche Aktienm\u00e4rkte weiterhin konstruktive technische Signale.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Investoren bedeutet dies eine Phase erh\u00f6hter Selektivit\u00e4t. W\u00e4hrend kurzfristige Schwankungen durch politische Schlagzeilen zunehmen k\u00f6nnen, behalten viele Marktteilnehmer den l\u00e4ngerfristigen Trend im Blick. Besonders in Europa sehen Analysten Chancen, sofern sich die geopolitischen Spannungen nicht weiter zuspitzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Br\u00fcssel zieht Notbremse bei Handelsdeal mit Washington Das Europ\u00e4ische Parlament hat die Umsetzung des geplanten Zollabkommens zwischen der Europ\u00e4ischen Union und den USA erneut offiziell ausgesetzt. Ausschlaggebend sind die j\u00fcngsten Ank\u00fcndigungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, neue Importabgaben zu verh\u00e4ngen. 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